Texte vom September 2007

Nicht ohne meinen Hund

Hunde-Fans müssen außer Haus publizistisch dank Gruner+Jahr ja nun auf gar nichts mehr verzichten. Das Magazin Dogs ließ sich schon immer vortrefflich mit auf die Wiese nehmen. Nur für die Nutzung der Hunde-Community benötigte man Rechner und mindestens WLan. Vorbei, die Zeit. Mit viel Tamtam startete G+J das Portal nun auch als WAP-Version. Also in einem Format, dass die Website auf dem Handy nutzbar macht.

Wozu man das braucht? Na

Ein Foto des vierbeinigen Lieblings auf dogs-magazin.de veröffentlichen geht damit schneller denn je: Einfach den Hund mit dem Handy ablichten und das Foto vom Handy direkt in die Community hochladen.

Außerdem auf dem Mobiltelefon abrufbar: sämtliche Fotostrecken aus den DOGS-Ausgaben, alle Hundefotos der Community-Mitglieder und das DOGS-Forum. So können sich die User ab sofort von unterwegs über Haltung und Pflege der Vierbeiner austauschen.

Klar?

(Alles über Dogs im Zeitschriftenblog)

admin | Dienstag, 25. September 2007 | 10:49
Frisch vom Boulevard, Insider-Humor | 3 Kommentare

Jetzt monatlich, Digger

100.000 Exemplare setzt der Bauer-Verlag nach eigenen Angaben alle zwei Monate vom BRAVO HipHop-Special ab, davon 1.200 an Abonnenten. Damit geben sich die Kaufleute – trotz der kürzlichen Presserats-Rüge – zufrieden und bringen das Heft künftig monatlich. Ausgabe 1/2008 ist die erste im neuen Intervall und erscheint am 7. Dezember 2007.

admin | Dienstag, 25. September 2007 | 10:43
Frisch vom Boulevard | Kommentieren

Alliterationszaubertrank

IMG_3631.jpg

Es tut mir leid, aber ich habe eine tolle Zeitung/Zeitschrift/Beilage aufgetan: den Bilker Boten. Der Bilker Bote bezeichnet sich selbst allerdings als Stadtteilmagazin, aber dafür muss ich den Nicht-Düsseldorfern natürlich noch kurz erklären, dass Bilk ein Stadtteil von Düsseldorf ist. Der Bilker Bote ist eine “Empfehlung für alle, die in Düsseldorf gezielt werben wollen”, heißt es im Blatt. Das bedeutet: Ich bin raus.

Bin ich aber doch nicht. Weil es nicht nur für Bilk ein solches Magazin gibt, sondern auch für andere Stadtteile dieser Stadt. Und die Macher (They also have a homepage!) haben anscheinend zuviel vom Alliterationszaubertrank gehabt. Oder wie erklärt ihr euch folgende Namen?

Düssel Depesche, Eller Echo, Flingern Aktuell (Ok, ok, ging wohl nicht immer), Gerresheimer Gazette, Kaiserswerther Kurier und, Achtung festhalten: Oberkasseler Observer!

| Freitag, 21. September 2007 | 00:00
Aus der Schatztruhe | 1 Kommentar

Bernd Baginski beim Briefdienst

Morgen vor einem Jahr wurde Bernd Baginskis recht überstürzter Abgang beim Bauer-Verlag bekannt (> Alle Bauer-Baginski-Beiträge dieses Blogs). Nun endet offensichtlich sein nachvertragliches Wettbewerbsverbot. Denn das Branchen-Magazin werben & verkaufen (w&v) hat Baginski bei der Pin Group ausgemacht. Jenem privaten Brief-Zustelldienst, an dem sich der Axel-Springer-Verlag erst kürzlich die Mehrheit sicherte.

Dem Vernehmen nach kümmert sich Baginski bei seinem neuen Arbeitgeber um den Bereich der Zeitschriftenzustellung. Das ist wiederum eines der Hauptfelder seines Ex-Arbeitgebers, der mit seiner Tochter Convidis (ehemals VKG, Bauer Vertriebs KG) bislang einer der wenigen ernst zu nehmenden Post-Konkurrenten für Zeitschriftenverlage ist. Baginski verantwortete dieses Geschäft bei Bauer.

Offensichtlich bekam w&v weder von Baginski noch aus der Pin Group einen Kommentar zu der Personalie. Vielleicht ist die Zeit des Wettbewerbsverbots doch noch nicht ganz um.

admin | Donnerstag, 20. September 2007 | 22:37
Frisch vom Boulevard | 3 Kommentare

Sport-Bild Sonderheft Champions League 2007/2008

Es ist als durchaus mutig zu bezeichnen, ein Sonderheft zur Champions League herauszubringen – eine Liga, die in dieser Form immer mehr an Popularität einbüßt. Aber als echter Fußballfan muss man ja mitreden können. Zumindest ein paar Statistiken zu den großen Vereinen gilt es, parat zu haben.

Anders als bei den Bundesliga-Sonderheften genießt der Kicker hier keinen Kultstatus und so griff ich entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten zum Sport-Bild Sonderheft Champions League 2007/2008. Das Blatt aus dem Axel-Springer-Verlagshaus in Hamburg versprach schnelle Information dank wenig Text, vielen Bildern und vor allem vielen, vielen Statistiken. Im Stakkato hetzt man durch das Heft, nur, um vor der ersten Partie darüber informiert zu sein, wie viel sportbild.jpgdie einzelnen Teams Wert sind (mit diesen Daten warb man massiv in der Ankündigung und kaufte sie letztlich nur bei transfermarkt.de ein. Knallharte Recherche sieht anders aus), wer der teuerste Spieler einer Mannschaft ist, welche Erfolge ein Verein vorzuweisen hat und wie die Prognose für die kommende Saison lautet. Wünschenswert wären mehr Infos zur taktischen Ausrichtung der Mannschaften gewesen – diese gibt es nämlich nur für die deutschen Teams. Immerhin hat man den UEFA-Cup mit ein paar Seiten bedacht ­– wohl auch, damit Lothar Mathäus wieder wohlwollend über den HSV faseln darf (der will da wohl unbedingt mal Trainer werden) und natürlich, weil man dann auch über den FC Bayern berichten kann. Zur Erinnerung: Bayern spielt dieses Jahr UEFA-Cup!

Insgesamt ist das Sport-Bild-Sonderheft Champions League 2007/2008 aber durchaus gelungen. Es bietet alles, was man über diese Liga wissen muss. Und damit folglich deutlich weniger als das Bundesliga-Sonderheft aus gleichem Hause.

| Dienstag, 18. September 2007 | 19:36
Zeitschriften im Test | 2 Kommentare

Was Kinder brauchen

Kids GamerKinder kann man ja nicht früh genug an Computerspiele heranführen. Dachte sich auch das Management von Computec Media und bringt nun Kids Gamer als Sonderheft von Kids Zone in die Kioske. Für 2,99 Euro sollen 8- bis 14-jährige darin vierteljährlich alles Wissenswerte aus der Spiele-Welt erfahren. Der digitalen natürlich.

Auf 70 Seiten geht es um Handy-Games, Spiel-Konsolen, Soft- sowie Hardware und nicht zuletzt natürlich auch ums Fernsehen. Ein Gewinnspiel und vier Spiele-Poster gibt’s obendrauf. Zum Start wird Kids Gamer in einer Auflage von 50.000 Exemplaren gedruckt.

Und selten habe ich einem Heft so inbrünstig Misserfolg gewünscht. 8- bis 14-jährige sollen lieber draußen spielen gehen und Klassenkameraden verkloppen als mit Kids Gamer ohne jeden Körperkontakt in die Pubertät zu rasseln.

admin | Freitag, 14. September 2007 | 17:52
Frisch vom Boulevard, Premierenparties | 5 Kommentare

Rüge für’s BRAVO HipHop-Special

Das BRAVO HipHop-Special (Zeitschriftenblog-Rezension) aus dem Hamburger Bauer-Verlag war dieser Tage auch Gegenstand der Betrachtung beim Deutschen Presserat, der freiwilligen Selbstkontrolle deutscher Verlage. Dessen Beschwerdeausschuss sprach dem Blatt gegenüber eine öffentliche Rüge aus:

Die Jugendzeitschrift BRAVO HIP HOP verstieß nach Auffassung des Beschwerdeausschusses in grober Art und Weise gegen den Jugendschutz. Die Zeitschrift hatte den Rapper “King Orgasmus One” für einen Tag begleitet, als dieser Material für seine neue DVD drehen ließ. Bei diesem Dreh ging es um das Filmen von Pornoszenen, die zum Teil als Fotos in dem Artikel veröffentlicht wurden. Der Beschwerdeausschuss sah in dem Beitrag einen eklatanten Verstoß gegen die Ziffer 11 des Presskodex, der von der Presse die Beachtung des Jugendschutzes verlangt. Der Beschwerdeausschuss sah den Artikel insgesamt als absolut ungeeignet für eine Jugendzeitschrift an.

Aus den Statuten des Presserats ergibt sich für die BRAVO die freiwillige Verpflichtung zum Abdruck der Rüge.

admin | Freitag, 14. September 2007 | 17:42
Frisch vom Boulevard | Kommentieren

Wenn Zeitschriften auch einen Internet-Auftritt haben

automon@tEs ist so weit. Die Blase 2.0 ist soweit aufgedunsen, dass Magazine wieder mit einem @ im Titel an den Start gehen. Die Motorpresse Stuttgart, Tochter des Hamburger Verlagshauses Gruner + Jahr bringt seit heute automon@t heraus. Ein Name, den man sich schon sehr genau ansehen muss, um ihn zu begreifen.

Bislang erschien der Titel als automonat zehnmal jährlich und bildete nach eigenem Bekunden den deutschen Automarkt mit allen Preisen, Daten und Informationen ab. Damit ist Schluss. Künftig handelt es sich nicht mehr um eine schlichte Zeitschrift, sondern um ein crossmediales Konzept. Soll heißen: Es gibt auch eine Website zum nunmehr viermal jährlich erscheinenden Heft.

automon@t (Spricht man das dann eigentlich auch automonätt?) bringt für 3 Euro mindestens 276 Seiten, die die Orientierung im Fahrzeugmarkt erleichtern sollen. Neuheiten, Fahrberichte, Vergleichstests – was man eben von der Mutter-Redaktion auto motor und sport so kennt. Nur eben komprimiert.

Crossmedial wird das Ganze dann mit dem Internet-Auftritt automonat.de. Dessen Herzstück ist der Car-Konfigurator. Dazu heißt es in der Pressemitteilung:

Während der Printtitel zeigt, was der Automarkt alles bietet, beantwortet der Online-Auftritt dem Autokäufer die zentrale Frage: “Wie finde ich mein Wunschauto?” Mit einen markenübergreifenden Car Configurator kann der Nutzer von automonat.de sein Wunschauto in allen Ausstattungsdetails zusammenstellen und Fahrzeuge parallel nach verschiedenen Kriterien, etwa Modellsegmente, Preise, Rabatte und Ausstattungsvarianten, vergleichen. Der Car Configurator arbeitet mit tagesaktuellen Daten, die das Marktforschungsinstitut JATO Dynamics als Partner der Motor Presse Stuttgart zu-liefert. “Derzeit umfasst die aktuelle deutsche PKW-Datenbank von JATO 53 Marken mit 315 Modellreihen” beschreibt der Deutschland-Chef von JATO Nick Margetts das Angebot. “Wir ermöglichen damit den Nutzern von automonat.de die Auswahl aus rund 6100 Fahrzeugversionen.”

Weitere Datenbanken zu Themen wie Finanzierung, Betriebskosten oder Versicherungen ergänzen das Angebot.

admin | Donnerstag, 13. September 2007 | 21:37
Premierenparties | 1 Kommentar

Navigation

Suche

Search Das Zeitschriftenblog

Inhalt

Archiv


Meta