Texte vom Mai 2007

Adieu, TV Sudoku

Falls es jemanden interessiert: Das Knallermagazin “TV Sudoku” (das Zeitschriftenblog berichtete) wird an den Gong Verlag verkauft und dann wohl eingestellt.

Sagt der Kontakter.

Wir sagen: Nicht schade drum.

| Montag, 21. Mai 2007 | 19:15
Frisch vom Boulevard, Todesanzeigen | 4 Kommentare

Nee, oder?

Roland Tichy, stellvertretender Chefredakteur des “Handelsblatts” und Leiter des Berliner Büros wird also neuer Chefredakteur der Wirtschaftswoche. Das ist ja mal eine ganz ganz mutige Entscheidung, die Holtzbrinck da getroffen hat.

In der Pressemitteilung heißt es:

„Mit Roland Tichy konnten wir einen erfahrenen Kollegen der Verlagsgruppe für die Herausforderung gewinnen, die WirtschaftsWoche zu führen. Er hat schon in vielen verantwortungsvollen Aufgaben innerhalb der Verlagsgruppe bewiesen, dass er ein brillanter Wirtschaftsjournalist und ein kreativer Blattmacher ist“, so Laurence Mehl, Geschäftsführer der Verlagsgruppe Handelsblatt.

Erfahrener Wirtschaftsjournalist? Ja, lassen wir gelten. Er ist seit Jahrzehnten in dem Metier tätig, da hat man schon Einiges an Erfahrung gesammelt.Kreativer Blattmacher? Nun ja. Er war Chefredakteur bei Euro, dass dann ja aus wirtschaftlichen Gründen an Springer verkauft wurde. Wenig glücklich war auch sein Händchen bei der Telebörse, die ja nun auch schon vor einigen Jahren eingestellt wurde. Kreativität heißt ja nicht, dass man damit auch erfolgreich sein muss.
Ein Magazin eingestellt? Eins verkauft? Wir dürfen gespannt sein, welches Schicksal die Wirtschaftswoche ereilen wird.

| Mittwoch, 16. Mai 2007 | 11:41
Frisch vom Boulevard | 1 Kommentar

Ebay Magazin

ebay2.jpg

Nein, ich brauche diese Zeitschrift nicht. Mir hat sich bisher die Faszination des Einkaufs bei Ebay schlicht nicht erschlossen. Ich lege keinen Wert darauf, von anderen Käufern bewertet zu werden. Genauso wie ich per Katalog shoppen meide, mag ich mir meine Klamotten auch nicht bei Ebay kaufen. Und an Papst-Autos, Promis oder sogar ganzen Bands hatte ich bisher auch noch kein Interesse. Doch: Ich bin ein Einzelfall. Und deshalb gibt es wohl dieses Magazin. Für 2,50 Euro, vierteljährlich, am Kiosk.

Aber. Auch wenn ich kein wirklicher Ebay-User bin, wider Erwarten mochte ich dieses Magazin doch. Nicht, weil ich sonderlich viel Neues erfahren habe. Wohl aber, weil die Texte liebevoll aufbereitet, gut recherchiert und vor allem nett zu lesen sind. Man liest einfach diese skurrilen Geschichten über Nicknames, die Wahl des perfekten Fotos oder Produkttextes. Am liebsten mochte ich allerdings die verschiedenen Listen: die häufigsten Suchanfragen in den unterschiedlichen Ländern, die beliebtesten Nicknamen oder die Liste über die Länder, in denen die meisten Auktionen stattfinden (übrigens: Deutschland).

Doch. Ich lese all die meisten dieser Inhalte, die übrigens auf die “Ressorts” Community, Kaufen & Gewinnen, Verkaufen & Verdienen, Trends & Produkte oder Service & Wissen verteilt sind, genau einmal. Sicherlich: Wenn man einmal einen Text darüber schreibt, was man beim Ersteigern eines Telefons beachten sollte, dann kann man in drei Monaten die gleiche Geschichte noch einmal anhand von Digitalkameras und in einem halben Jahr anhand von Fahrrädern erzählen. Aber immer wieder ein Update dieser Listen? Immer wieder beste Suchtipps, Geschichten über Menschen, die gerade ausmisten oder eine Vorstellung des neuen Bewertungssystems?

Aber weil ihr auch extra eine Geschichte eingebaut habt, die eure redaktionelle Unabhängigkeit unterstreichen soll (“Alternative Marktplätze”, S. 124), bedanke ich mich auch brav. Für diese eine Ausgabe Ebay-Magazin. Es war unterhaltsam mit dir. Und das kann man wirklich nicht zu jedem Internetmagazin sagen.

Andere Meinungen:
Ulrike Simon
Thomas Lückerath

| Mittwoch, 16. Mai 2007 | 08:30
Frisch vom Boulevard, Zeitschriften im Test | 4 Kommentare

Frühjahrssterben

Nach dem Aus für RUND ist es nun auch mit dem Player vorbei. Vor einem halben Jahr versuchte des der b&d-Verlag mit einer Umpositionierung – weniger Fußball, mehr Männer-Lifestyle. Hat aber wohl auch nicht so geklappt.

Die letzte Ausgabe erscheint am 31. Mai. Player, so der Verlag, passe mit dem General-Interest-Konzept nicht mehr in die Strategie, des Verlages, der sich als Nummer eins im Special-Interest-Markt für Jugend und Funsport sieht. Man wolle die “Kompetenz im Funsport- und Jugend-Lifestyle-Segment erheblich intensivieren”, andere Magazine “optisch wie inhaltlich überarbeiten und noch stärker als bislang an die Zielgruppen anpassen”.

So solle beispielsweise blond, das bei b&d erscheint, mit der 100. Ausgabe “runderneuert in den Markt gehen”. Der “jungen Zielgruppe” wolle man mit “neuen Internet-Angeboten” erreichen.

Für die Player-Mitarbeiter sucht man nun “Lösungen innerhalb des Verlags. Chefredakteur Thomas Friemel geht als Verlagsleiter zur VVA-Gruppe, die seit Oktober 2006 die Mehrheit an b&d hält.

Quelle: kress

admin | Montag, 14. Mai 2007 | 12:50
Frisch vom Boulevard, Todesanzeigen | 2 Kommentare

Berliner SPIEGEL-Büro mit Doppelspitze

Da ja vor einigen Tagen verkündet wurde, dass Gabor Steingart lieber nach Washington geht als weiter vor Ort um die Spitze des Nachrichtenmagazins zu kämpfen, war ja noch ein Posten zu vergeben. Dieser, nämlich der des Chefsessels des Berliner Büros, wird nun gleich doppelt besetzt. Nämlich von Amerika-Korrespondent Georg Mascolo und dem Reporter Dirk Kurbjuweit. Das berichtet die Süddeutsche. Da die die Meldung nicht frei online haben, verlinke ich auf die abgeschriebene Meldung aus der Netzeitung.

| Donnerstag, 10. Mai 2007 | 07:49
Frisch vom Boulevard | Kommentieren

SPIEGEL am Sonntag

Ich genieße es in Berlin immer sehr, den SPIEGEL bereits am Sonntag kaufen zu können. Seit 2001 ist das bereits möglich. Auch Abonnenten erhalten ihr Magazin seitdem am Wochenende. Frankfurt kam 2002 dazu, in Lübeck gibt es das Blatt seit 2005 bereits am siebten Tag der Woche.

Nun weitet der Verlag den Sonntags-Vertrieb aus. Ab 3. Juni erhalten Abonnenten in Düsseldorf den SPIEGEL sonntags, ab 19. August auch in Hamburg. Die Deutsche Post, die sich um die Zustellung kümmert, nennt das noch immer Pilotprojekt. Inzwischen ist ja aber bereits ruchbar geworden, dass der Logistik-Riese ganz allgemein über eine Sonntags-Zustellung nachdenkt.

Zugleich bieten in den Städten auch die Verkaufsstellen den SPIEGEL ab Sonntag an.

admin | Mittwoch, 09. Mai 2007 | 17:24
Frisch vom Boulevard | 1 Kommentar

Wirtschaftsmagazine im Abo

Wirtschaftsmagazine suggerieren ja gerne, dass man mit ihnen reich werden kann: “Die besten Aktien rund um den Globus”, “So sparen Sie soundsoviel Geld im Monat”, “Holen Sie bei Ihrer Steuererklärung das meiste raus”. Hat ja sicherlich jeder schon einmal gelesen. Kurz: Ein Abo eines Wirtschaftsmagazins muss her. (Nach Hörzu und Stern nun also die Wirtschaftspresse.)

Deshalb habe ich mal ein bisschen nachgerechnet. Mit welchem Wirtschaftsmagazin-Abo spare ich also am meisten Geld? Widmen wir uns also kurz den Annahmen, die ich für diese Rechnung aufgestellt habe:

1. Es muss ein Magazin aus der Top Ten der auflagenstärksten Wirtschaftsmagazine sein.

2. Berücksichtigt werden “Leser-werben-Leser”-Prämien in Form von Geld oder Geldgutscheinen.

Das Ergebnis: Sie müssen leider alle ein Abo von “Guter Rat” abschließen. Denn während man am Kiosk pro Heft zwei Euro ausgeben muss, bekommt man bei einem Jahres-Abo sogar noch 50 Cent pro Heft geschenkt. Ich wiederhole: 50 Cent.

Wem das nicht gefällt, der kann auch noch zwischen zwei anderen Magazinen auswählen, die gibt’s nämlich auch noch für eine Bonuszahlung:

Platz 2: Impulse. Hier gibt’s acht Cent pro Heft geschenkt.

Platz 3: Euro Finanzen. Hier gibt’s fünf Cent pro Heft geschenkt.

Bei den restlichen Heften muss man leider einen Betrag zwischen 16 Cent und 1,18 Euro pro Ausgabe investieren.

| Mittwoch, 09. Mai 2007 | 10:53
Spaß mit Zahlen | 4 Kommentare

JOY – aktuell, originell

JOY ist nach Darstellung des herausgebenden Verlags Marquard Media das “Trendmagazin für Frauen”. Diesen Ruf festigt das Magazin mit einer heute veröffentlichten Pressemitteilung.

Demnach ist das Highlight der aktuellen, gestern erschienenen Ausgabe eine Porträt von Oliver Pocher. Kernzitat: “Mir ist nichts zu peinlich.” Wow. Nur einen knappen Monat nach dem Filmstart von “Vollidiot”. Und genau zu dem Zeitpunkt, an dem die filmstartbedingte Oliver-Pocher-Berichterstattungs-Welle auf allen Kanälen gerade wieder abebbt. Ein Geniestreich.

admin | Dienstag, 08. Mai 2007 | 16:00
Frisch vom Boulevard, Insider-Humor | Kommentieren

Fotozeitschriften im Test

Wenn man das erste Mal im Kiosk vor dem Regal mit Fotozeitschriften steht, hat man die Qual der Wahl. Unzählige Titel unterschiedlicher Preisklassen preisen die neuesten Testberichte, Tips und Tricks, Workshops und noch vieles mehr an. Da ist guter Rat teuer, im wahrsten Sinne des Wortes. Viele Magazine reißen mit einem Preis ab 5 € aufwärts ein kleines Loch in das schmale Budget.
Ich habe nun im Laufe der letzten Monate diverse Titel durchprobiert. Viele Verlage bieten auf ihren Internetseiten ein kostenloses Probelesen von 1 bis 2 Exemplaren an, allerdings darf bei den meisten das rechtzeitige Kündigen nicht vergessen werden, möchte man die Zeitschrift nicht regulär abonnieren.

Fotohits – Magazin für Fotografie und Bildbearbeitung

fotohits
Erscheinungsweise: alle 2 Monate
Preis: 1,50 €
Seitenanzahl: ca. 90
www.fotohits.de

Bewertung: 4/5

Gliederung:
Neuheiten
Foto & Technik
Wissen
Foto Hits Aktionen
Report
Portfolio

Die Fotohits war wegen ihres sehr günstigen Preises die erste Zeitschrift, welche ich im Oktober 2006 ausprobiert habe – und ich muss gleich vorweg zugeben, ich bin ihr treu geblieben.

Mein Eindruck ist, dass es sich vorwiegend an Einsteiger in den Bereich der Fotografie richtet. Die einzelnen Artikel vermitteln gut verständlich grundlegende Informationen.
Die Themenzusammenstellung bietet von allem etwas – meiner Meinung nach eine gelungene Mischung aus Technik (Testberichte), Portfolios, Einführung in die Fotografie (z.B. wachsendes Fotolexikon), nützlichen Tips für die Bildbearbeitung und Wettbewerben.
Bei dem Preis lohnt sich ein Blick allemal.

+ günstiger Preis
+ gelungene Themenzusammenstellung

Fotoheft – Digitale und analoge Fotografie
fotoheft
Erscheinungsweise: monatlich
Preis: 2,50 €
Seitenanzahl: ca. 70
www.photographie.de

Bewertung: 1/5

Gliederung:
News
Technik & Test
Wettbewerbe
Rubriken & Praxis
Schulen zum Sammeln

Mein erster Eindruck von dieser Zeitschrift war etwas ernüchternd: Sehr bunt, sehr oberflächlich und irgendwie inhaltslos.
Neben den üblichen Testberichten und News vom Fotomarkt, an denen es nichts auszusetzen gibt, ist dieses Heft vor allen Dingen eins: vollgestopft mit Wettbewerben. Die Anzahl der informativen Artikel lässt zu wünschen übrig, einzig und allein die zwei oder drei Workshops laden zum verweilen, sprich lesen ein.
Mein Anspruch an eine Fotozeitschrift ist ein anderer – möchte ich mir eine Fülle von Bildern anderer Hobbyfotografen anschauen, klicke ich im Internet auf die entsprechenden Seiten (z.b. Fotocommunity) – in einem Printmagazin wirkt dies jedoch auf mich ermüdend.
Auch wenn der günstige Preis zum Lesen einlädt – das Fotoheft selbst tut es nicht.

+ nette Workshops
+ günstiger Preis
- oberflächlich
- wirkt inhaltlos und mit Wettbewerben überladen

Hier gibt es zwei Ausgaben gratis.

CHIP Foto Video digital
chip foto video digital
Erscheinungsweise: monatlich
Preis (mit DVD): 4,20 €
Seitenanzahl: ca. 120
www.chip-fotowelt.de

Bewertung: 4/5

Gliederung:
Aktuell
Community
Test & Technik
Praxis & Workshops
Professionell
Im Test

Ich muss ehrlich zugeben, im Kiosk hatte mich die CHIP nicht gereizt – eher durch Zufall bin ich über ein gutes Probe-Abo-Angebot zu ihr gelangt. Doch was ich entdeckte, überraschte mich.
Das Magazin bietet sehr ausführliche (Test-)Berichte, sowohl zu Kameras als auch zum Zubehör (z.B. Drucker, Speicherkarten). Positiv: Neben Kameras werden auch Objektive sehr ausführlich unter die Lupe genommen und bewertet. Ebenso wird auf Bildbearbeitungsprogramme eingegangen.
Zudem bietet die Chip eine gute Auswahl an interessanten und informativen Artikeln, hilfreiche Praxisworkshops und Tips zum Fotografieren.

+ ein empfehlenswertes Rundum-Paket

Hier geht es zur digitalen Leseprobe.
Hier gibt es eine Ausgabe gratis.

ColorFoto – Das Magazin für digitale und analoge Fotografie
colorfoto
Erscheinungsweise: monatlich
Preis: 5,00 €
Seitenanzahl: ca. 130
www.colorfoto.de

Bewertung: 3/5

Gliederung:
News
Kurztests
Kameras
Objektive
Software
Drucker
Service
Zubehör
Portfolio
Fotopraxis

Zur ColorFoto lässt sich Ähnliches sagen wie zur Chip Foto Video digital. Umfangreiche Testberichte, hier jedoch mehr im Rundumschlag – nicht nur Kameras und Objektive, auch anderes Fotozubehör wie Taschen, Drucker und PC-Programme werden ausführlich unter die Lupe genommen. Sehr positiv ist mir die gute und im Vergleich große Auswahl an Fotopraxis-Workshops aufgefallen.
Mir persönlich sagt die ColorFoto nicht gänzlich zu, aber sie ist einen Blick wert.

+ große Auswahl an Praxis-Workshops

FotoMagazin – Das moderne Magazin für Fotografie und Imaging
fotomagazin
Erscheinungsweise: monatlich
Preis: 5,00 €
Seitenanzahl: ca. 130
www.fotomagazin.de

Bewertung: 4/5

Gliederung:
Bild
Test & Technik
Praxis

Das FotoMagazin biete zahlreiche, jedoch meist weniger ausführliche Testberichte zu Kameras. Dies ist meiner Meinung nach jedoch zu vernachlässigen – wenn man sich einmal eine Kamera zugelegt hat, schaut man sich sicherlich nicht sofort nach einer Neuen um. Insofern sagt mir ein anderes Themengebiet der Technikberichte mehr zu: Objektive. Diese werden in diesem Magazin recht umfangreich behandelt.
Diese Fotozeitschrift ist durch die ästhetische und dadurch hochwertig wirkende Bebilderung auf jeden Fall auch etwas für’s Auge. Einzig und allein eins trübt den guten Eindruck: eine Menge Seiten an Werbung.
Die Auswahl an ausführlichen Artikeln aus den unterschiedlichsten Themengebieten ist auf jeden Fall sehr lesenswert.
Praxisworkshops zur Bildbearbeitung werden beim FotoMagazin vernachlässigt – hilfreich sind dafür jedoch die Tips zur Fotografie im Allgemeinen.

+ sehr gelungene Artikel zu den unterschiedlichsten Themengebieten
- viel Werbung

PHOTOGRAPHIE – Das Magazin für digitale und analoge Photographie International
photographie
Erscheinungsweise: monatlich
Preis: 5,00 €
Seitenanzahl: ca. 120
www.photographie.de

Bewertung: 2/5

Gliederung (Ausgabe 5/2007):
Blicke & Portfolios
Gesichter & Geschichten
Test & Technik
Action & Awards
Praxis & Knowhow
Galerie & Forum

Das bereits weiter oben erwähnte Fotoheft ist ein kleiner Ableger des Magazins PHOTOGRAPHIE. Dementsprechend skeptisch ging ich nun an diese Zeitschrift heran.
Auf den ersten Blick wirkt sie wie das Hochglanzmagazin unter den Fotozeitschriften, verstärkt wird dies auch durch das große Format – und auch während des Lesens bleibt dieser Eindruck.
Photographie bietet interessante Artikel mit ausdrucksstarken Fotografien, einige ausgewählte Testberichte, welche sehr ausführlich daher kommen. Auch einige praxisorientierte Artikel runden den Inhalt ab.
Überzeugen kann mich diese Zeitschrift jedoch nicht, sie hinterlässt bei mir lediglich durch ihre eindrucksvollen Bilder einen bleibenden Eindruck. Der Inhalt an sich ist Geschmackssache.

+ eindrucksvolle Bebilderung

Hier gibt es zwei Ausgaben gratis.

DigitalPHOTO
digitalphoto
Erscheinungsweise: monatlich
Preis: 6,90 € (mit CD)
Seitenanzahl: ca. 110
www.digitalphoto.de

Bewertung: 3/5

Gliederung:
Aktuelles
Test
Fotopraxis
Fotografie
Bildbearbeitung

An diesem Magazin schreckte mich vor allem eines ab – der Preis. Knapp sieben Euro finde ich persönlich für eine Zeitschrift doch recht happig. Ich muss jedoch zugeben – sie ist es im Preis-/Leistungsverhältnis wert.
DigitalPhoto bietet die üblichen Testberichte zu Kameras, Objektiven und Zubehör, beeindruckt jedoch durch informative und sehr ausführliche Berichte. Egal ob es um allgemeine Artikel, Workshop zur Bildbearbeitung oder um Tips zur Fotopraxis geht – alles wird verständlich und ausführlich beschrieben. Die Themenauswahl lässt nicht zu wünschen übrig, die Werbung im Heft hält sich in Grenzen, die CD bietet nützliche Programme und Workshops.
Wen der hohe Preis nicht abschreckt, für den lohnt sich der Griff zu dieser Fotozeitschrift.

+ informative und sehr ausführliche Berichte
- hoher Preis

Hier gibt es zwei Ausgaben gratis ( -> “Kennenlern-Abo”).

Foto Praxis
foto praxis
Erscheinungsweise: alle 2 Monate
Preis: 7,80 € (mit CD)
Seitenanzahl: ca. 140
www.fotopraxis-online.de

Bewertung: 2/5

Gliederung (Ausgabe 02/07):
Kurz belichtet
Die große Fotoschule
Die besten Profitricks
Testlabor
Die besten Fototools
Bilder perfekt präsentieren
Video-Praxis

Gleich vorweg: Aufgrund des hier ebenfalls sehr hohen Preises habe ich von dieser Zeitschrift nur eine Ausgabe getestet.
Was sofort auffällt: Wie der Name es schon sagt, ist die Foto Praxis sehr praxisorientiert. Testberichte zu Kameras tauchen hier nur in niedriger Zahl und nicht sehr umfangreich auf. Dafür wartet das Magazin mit Berichten zum Zubehör auf, z.B. Stative und Blitzgeräte. Ebenso werden zahlreiche Bildbearbeitungsprogramme vorgestellt.
Die Rubrik „Die große Fotoschule“ hält, was sie verspricht: Zahlreiche Tips und Tricks werden in umfangreichen Artikeln sehr ausführlich erläutert. Die beigefügte CD bietet dazu ergänzend Videos oder die passenden Tools.
Die allgemeinen Artikel zu diversen Themen aus der Fotopraxis (z.B. Monitorkalibrierung, Kamerareinigung) gestalten sich ebenso sehr umfangreich und informativ.
Diese Fotozeitschrift reizt mich persönlich nicht, zum treuen Leser zu werden – ist jedoch bei interessanten Titelthemen hin und wieder sicherlich einen Blick wert.

+ sehr praxisorientiert
+ „Die große Fotoschule“ ist empfehlenswert
- hoher Preis

Fazit:

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass keine Fotozeitschrift perfekt ist – um einen umfassenden Überblick über alle Themengebiete der Fotografie zu erlangen, reicht meiner Meinung nach nicht die Lektüre eines Magazins. Was ich sehr schade finde – strapaziert es doch nur unnötig den Geldbeutel des interessierten Lesers.
Meine persönlichen Favoriten führt die Foto Hits aufgrund ihres unschlagbaren Preises an – der Inhalt stimmt, dabei kann man einfach nichts verkehrt machen. Platz 2 teilen sich die CHIP und das FotoMagazin – beide bieten gute Testberichte zu Objektiven und informative Artikel.
Platz 3 geht an die DigitalPhoto – dieses Magazin bietet unumstritten von allen Zeitschriften die ausführlichsten Berichte und Workshops. Ein großer Wermutstropfen ist jedoch der happige Preis.

{Veröffentlicht @ Bilderzirkus}

| Montag, 07. Mai 2007 | 20:54
Zeitschriften im Test | 10 Kommentare

Zufall?

hankbaron.jpg

Wir erinnern uns an die Suche nach einem neuen Chef.

| Montag, 07. Mai 2007 | 19:58
Frisch vom Boulevard, Insider-Humor | Kommentieren

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