Texte vom März 2007

AutoBild Tuning

Während die einen den Tuning-Markt negativ einschätzen, legen die anderen richtig los. Springer startet im April AutoBild Tuning.

admin | Freitag, 16. März 2007 | 11:03
Frisch vom Boulevard | 3 Kommentare

Closing Keynote

Live vom Kongress Magazine Media 2.0 des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und der International Federation of the Periodical Press (FIPP) in Hannover.

Der Schlussvortrag gehört Didier Quillot, Vorstandsvorsitzender von Lagardère Active Media. Sein Konzern ist groß, er ist neu in der Branche. Und spricht über die digitalen Strategien für Magazine.

Auch er beginnt mit einem historischen Abriss. Und mit all den Todeserklärungen, die es in den letzten 80 Jahren für verschiedene Mediengattungen abgegeben wurden. Und auch er macht Mut. Und auch er sagt: Wir sind keine Medienunternehmen. Wir sind Inhalte-Produzenten und Zielgruppen-Manager.

Quillot benennt auch noch einmal die Stärken der traditionellen Medienmarken und die sich daraus ergebenden guten Chancen. Die will sein Konzern nutzen.

Zum Beispiel, in dem der Verkauf von Werbezeiten und -flächen nicht mehr Medium für Medium parallel stattfindet. Stattdessen will man bei Lagardère Kontakte mit der gewünschten Zielgruppe verkaufen – gleich über welche Mediengattung.

Ähnlich wünscht er sich die Entwicklung bei den Machern. Auch Redakteure sollen nicht mehr ausschließlich für bestimmte Titel schreiben, sondern für bestimmte Zielgruppen. Zunächst sollen aber On- und Offline-Redaktionen stärker miteinander verzahnt werden.

Ich verstehe seine Idee. Aber diese Verschmelzung verschiedener Marken und die reine Vermarktung nach Zielgruppen ist meines Erachtens der Schritt zu viel. Zumal sie nur bei einem Medienkonzern wie Lagardère überhaupt funktionieren könnte. Wird sie aber, glaube ich, nicht.

Denn auch Werbekunden vertrauen Medienmarken – ebenso wie Leser.

Die These, mit Premium-Inhalten ließe sich bei den Lesern Geld abkassieren, will er noch nicht begraben. Er glaube “fest” daran.

Der Rest ist Redundanz. Der Kongress zu Ende.

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admin | Donnerstag, 15. März 2007 | 16:04
Live vor Ort | 3 Kommentare

Erfolgreich Werbung verkaufen

Live vom Kongress Magazine Media 2.0 des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und der International Federation of the Periodical Press (FIPP) in Hannover.

Ok, reden wir über die Monetarisierung all der guten Ideen. Carl White, Vorstandsvorsitzender von ValueClick, führt in das Thema ein. Zunächst mit der Betrachtung von Werbeformen. Klassischer Banner und Video-Ads genießen dabei die höchste Akzeptanz, während PopUp-Werbung und ihre Ausläufer ziemlich heftig abgelehnt werden und negative Emotionen wecken.

Social Communities gewinnen in der Online-Werbung rasant an Bedeutung. Zu Lasten klassischer Medien natürlich. Offen gestanden lohnt sich die Dokumentation des weiteren Verlaufs nicht wirklich. Es geht um die Höhen und Tiefen der Online-Werbung. Der Erkenntnisgewinn ist überschaubar.
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admin | Donnerstag, 15. März 2007 | 15:24
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Der beste Vortrag kommt aus Dänemark

Live vom Kongress Magazine Media 2.0 des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und der International Federation of the Periodical Press (FIPP) in Hannover.

Erfolgreiche Generierung von Inhalten auf digitalen Plattformen ist jetzt das Thema. Dazu sprechen nebem dem Moderator Bill Murray, Geschäftsführer für Group Business Information Strategy, Haymarket Media Group, UK:

Ulrik Haagerup beginnt mit einem Bild. Eines, das in seinem Büro hängt. Es zeigt eine grau Menschenmenge, die einen Weg entlag geht. Ein Mann jedoch bricht aus und läuft fröhlich Richtung Wald. Anders denken, anders handeln – das ist seine Botschaft.

Und die bringt er sehr launig rüber. Er wirft keine Thesen an die Wand, sondern ausschließlich Symbolbilder. Fotos, die offensichtlich nichts mit dem Thema hier zu tun haben und doch zeigen, worum es geht. Und er bindet das Publikum humorvoll ein.

Beispiel: Falten Sie Ihre Hände zum Beten für bessere Zeiten! – Wer hat den rechten Daumen oben, wer den linken? Jeweils die Hälfte meldet sich. Und dann sagt er: Sehen Sie? Und es ändert sich nie. Sie haben immer den gleichen Daumen oben. So arbeitet das Gehirn. Es ist nicht so einfach, Dinge einfach mal anders zu machen.

Und dann klärt er auf. Dass eben nach Darwin nicht die Stärksten überleben, sondern die, die sich ihrer Umwelt am besten anpassen.

Und die Umwelt hat sich geändert. “Good bye Gutenberg” – Die Verleger haben ihr Informations-Monopol verloren. Die Toilette brennt – wir sollten aufstehen. Sagt Haagerup. Und die Chinesen sagen:

Wenn der Wind sich ändert, gibt es Menschen, die Windschutz bauen.

Und es gibt Menschen, die bauen Windmühlen.

Er will Windmühlen bauen. Dazu ist ein neues Selbstverständnis nötig. “Unser Geschäft ist nicht, Zeitungen und Zeitschriften zu drucken und zu verkaufen – unser Geschäft ist es, Geschichten zu erzählen.” Auf welchem Weg, sei dabei nachrangig. Nicht weniger als alles müsse sich in den Verlagen ändern. Denn ohne Veränderung kein Fortschritt.

Großartiger Vortrag, exzellente Präsentation.

Ruth Jarmul berät Verlage in Veränderungsprozessen. Nun will sie hier einen kleinen Eindruck vermitteln, das die Veränderung machbar ist. Und dass sich die Online-Strategie der Verlage daran orientieren muss, wie die Printmagazine im Markt aufgestel … Entschuldigung, ich war eingeschlafen.

Mal sehen ob Hans Hamer spannender ist. Er erklärt das AutoBild-Universum. Zahlen, Fakten, Zahlen. Und die Nachricht, dass Online- und Printredaktion Ende letzten Jahres – entgegen der Empfehlung von heute vormittag – verschmolzen wurden. Nachdem sie jahrelang getrennt voneinander gearbeitet haben.

Ansonsten macht er, was man ebenso macht. Unter anderem tolle integrierte Werbekampagnen. Das wird ja dann auch gleich Thema des nächsten Panels.

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admin | Donnerstag, 15. März 2007 | 14:17
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Verleger-Tipps vom Verleger

Live vom Kongress Magazine Media 2.0 des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und der International Federation of the Periodical Press (FIPP) in Hannover.

Zeit für vorbildliche Beispiele. Um Publikumszeitschriften geht es in dem Panel, in dem ich setze. Hier berichten

Es moderiert Donald D. Kummerfeld, FIPP-Präsident. Wobei es wohl wieder auf eine Referat-Abfolge hinausläuft.

Saint Simon präsentiert mit seinem Portal die fünftgrößte frauen-bezogene Website in Frankreich. Website trifft es allerdings auch nicht ganz. Denn der Verlag betreibt eine ganze Galaxie von Websites rund um das Magazin. “The better living portal” ist die umspannende Klammer, in der Frauen Lebenshilfe und Wohlbefinden finden sollen.

Er berichtet aus den Untiefen seines Geschäftes. Von all dem Geld, das er bereits verloren hat. Und wieviel zu verlieren er noch vorhat. Aber auch darüber, was er daraus alles gelernt hat.

Es folgen zehn gute Tipps für Verleger:

  1. Das Management muss sich in die neue Welt begeben, sie kennenlernen
  2. Lasst Magazin-Macher niemals das Online-Angebot machen
  3. Erzwingt Interaktion zwischen Heft und Website
  4. Vergesst, was Ihr alles wisst
  5. Es geht nicht um Deine Website, es geht um ihre Nutzer
  6. Geschwindigkeit ist ein Schlüsselfaktor
  7. Fangt leise an – verschwendet kein Geld für Promotion, startet, lernt, verändert
  8. Ja, es kostet Geld
  9. Nein, Eure Websites werden Eure Magazine nicht umbringen
  10. Eure Marken sind Eure Werte

Den Mann mag ich. Ich glaube, der weiß, was er tut.

Rebecca Conroy hingegen kommt gar nicht aus dem Magazin-Geschäft. Sie ist Radio-Frau. Aber BBC Worldwide gibt, was mir neu war, insgesamt 40 Magazine heraus. Zu allen gibt es zumindest kleine Websites. Drei große Netz-Angebote haben nennenswerte Reichweiten, drei weitere sollen in diesem Jahr folgen.

Auch sie hat eine interessante Zahl im Gepäck. Im Schnitt kostet der Start eines neuen Online-Angebotes 600.000 Euro – ohne Marketingkosten. Und auch sie warnt davor, Magazinmacher ans Internet zu lassen. Das solle man den Web-Experten überlassen.

Jim Spanfeller fasst noch einmal zusammen: “Das Internet ist kein Medium, es ist ein technisches Hilfsmittel für alle Medien.”

Mittagspause.

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admin | Donnerstag, 15. März 2007 | 12:20
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Die Suchmaschine, Dein Freund

Live vom Kongress Magazine Media 2.0 des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und der International Federation of the Periodical Press (FIPP) in Hannover.

Jetzt gehen wir dahin wo es weh tut. “Search Engine Partnering with Magazines” ist das Thema der Podiumsdiskussion. Und angesichts der Werbemillionen, die Google absaugt, angesichts der Inhalte die Google verwertet, sehen die Verleger in Suchmaschinen nicht den natürlichen Freund.
Unter der Moderation von Wolfgang Büscher, Gründer von Visionomic Consulting, diskutieren

Büscher führt in das Thema ein, zeigt die Bedeutung der großen Suchmaschinen für die Orientierung im Netz und stellt die zentrale Frage: “Können wir Freunde werden?”

Tamir Lipton, Vertreter der Print-Fraktion, macht zum Einstieg deutlich, in welcher Abhängigkeit von Suchmaschinen sich Print-Angebote im Netz befinden. Ohne Google & Co. hätten die Sites eine Menge Besucher weniger. Insofern propagiert er die aktive Zusammenarbeit mit den Suchmaschinen und eine Optimierung der Angebot auf beiden Seiten.

Er zeigt, wie sein Haus mit den Suchmaschinen umgeht, erklärt dabei einige Grundlagen. So zum Beispiel, dass sich die Suche durchaus lenken und einschränken lässt. Er ist, kurz gesagt, also ein großer Freund der Suchmaschinen. Und insofern wohl nicht die Podiumsbesetzung, die man geplant hatte.

Der Moderator will nochmal nachhaken. Ob er sich denn nicht unwohl fühle, wenn Suchmaschinen alle Inhalte von seiner Website klauen. Aber Lipton sieht diesen Diebstahl nicht. Die Suchmaschinen zeigen Fetzen davon und das wars. Allenfalls die Bildersuche mag er nicht so uneingeschränkt, weil User von dort aus nicht mehr zwingend auf seine Seite kommen müssen.

Sonst zeigt er sich entspannt. Und empfiehlt eher, die Redakteure zu schulen um gute “Landing Pages” für Suchmaschinen-Nutzer zu realisieren. Also Suchmaschinen-Optimierung von der Basis an. Es folgt ein kurzes Referat von Yahoo-Mann Terry von Bibra.

Ich kann seine Folien schlecht lesen, weil Forbes-Chef Spanfeller jetzt direkt vor mir in der vorletzten Reihe Platz genommen hat. Der Mann ist echt groß. Aber viel verpasse ich nicht, weil Bibra erstmal erklärt, wie er Kunden und Nutzer glücklich macht. Und wie Yahoo in den Staaten mit Tageszeitungen kooperiert. Und wie das Unternehmen Online-Anzeigen eigentlich viel besser verkaufen kann als die Verlage selbst.

Jetzt Google-Mann Jens Redmer, der “just in time” pünktlich zu seinem Referat eingetroffen ist. Auch er repititiert noch einmal das brutale Wachstum des Internets, die Veränderung der Mediennutzung, die neuen Möglichkeiten, den technischen Fortschritt.

Es folgen ein Ausflug in Googles Geschäftsmodelle, Kernaussagen wie “Die Zukunft sind mobile Endgeräte” oder “Wir respektieren Urheberrechte”. Redmer verkauft sein Unternehmen als Technologie-Unternehmen – “Wir sind kein Medien-Unternehmen”. Ich bin gespannt, wie lange sie diesen Satz nicht vor sich her tragen werden.

Springer-Vorstand Wiele hat auch wenig Vertrauen in Googles Lippenbekenntnisse. Er wirft Google vor, Monopole schaffen zu wollen. Und hält daher gewisse Ängste auf Verlegerseite für absolut gerechtfertigt. Aber die Zeit wird knapp. Und so lässt der Moderator nicht darauf antworten, sondern jeden sein Schlusswort sprechen.

Damit ist auch hier die Zeit vorbei. Es bleibt bei ein wenigen zwischengesprenkelten Nachfragen. Podiumsdiskussionen sehen anders aus.

Schade. Der Saal ist voll mit interessanten Leuten. Hier ist eine Menge Know-how im Raum. Und die Leute verplempern schon wieder die Zeit, in dem jeder Diskutant in seinem Referat noch einmal die Basics erläutert und sein jeweiliges Geschäftmodell in blühenden Farben nicht unter zehn Minuten lang feiert.

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admin | Donnerstag, 15. März 2007 | 11:16
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Starke Printmarke, eigentständiges Online-Medium

Live vom Kongress Magazine Media 2.0 des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und der International Federation of the Periodical Press (FIPP) in Hannover.

Erster Redner des Tages ist Jim Spanfeller, Chef von Forbes.com. Zehn Jahre nach dem Start seines Angebotes redet er über Chancen im Online-Business und darüber, wie Forbes sie nutzt.

Zwischen 2001 und 2007 stieg der Anteil von Online-Medien an der Gesamtmediennutzung von 4 auf 24 Prozent. Im Gleichen Zeitraum stieg der Online-Anteil an den Werbebudgets nur von 5 auf 10 Prozent. Dabei verzichten ganze Branchen noch weitgehend auf Werbung im Netz. Wir sind also mittendrin in den Chancen der großen Verlage.

Er hinterlegt das mit ein bisschen Statistik. 400 Millionen Menschen sind täglich online. 126 Millionen gehen täglich in Netz. 195 Millionen Breitband-Anschlüsse gibt es derzeit weltweit, mehr als 400 Millionen bis 2010.

Drei Phasen sieht er in der Entwicklung des Netzes:

Und so stellt sich Forbes.com auf eine komplett individualisierte Nutzung ein. Die Inhalte, die sich zum größten Teil als Ergänzung des Print-Magazins verstehen, stehen für alle Endgeräte bereit.

Das komplette Heft steht noch vor dem Print-Erscheinen kostenlos im Netz. Interessanterweise entfällt jedoch nur ein Prozent der PageViews auf dieses Angebot. Der Rest geht auf exklusive Netz-Inhalte zurück.

Seinen Werbekunden gibt Spanfeller eine Geld-zurück-Garantie. Erzielt die Werbung nicht die geplante Wirkung, zahlt der Kunde nichts dafür. Auf Nachfrage zeigt er sich zufrieden, dass er noch nie zurückzahlen musste.

Sechs Wachstumsfelder für die Zukunft hat Spanfeller für Forbes.com definiert:

“Think Big” ist der Titel seines Vortrages. “Think big” ist seine Schluss-These.

Später sollen die Präsentationen aller Redner online verfügbar sein. Ein Link folgt. Denn Spanfeller hat sehr viel mehr Interessantes gesagt, als mit mitzuschreiben möglich war.

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admin | Donnerstag, 15. März 2007 | 09:30
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EU-Kommissarin auf Augenhöhe

Live vom Kongress Magazine Media 2.0 des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und der International Federation of the Periodical Press (FIPP) in Hannover.

Letzte Keynote-Speakerin für heute ist Dr. Viviane Reding, Luxemburgerin, Journalistin, Politikerin sowie EU-Kommissarin für die Informationsgesellschaft und Medien.

Sie fängt offensiv an. Für Verleger, die clever, fit und lernfähig sind, brechen gerade großartige Zeiten an. Sie beobachtet, wie die klassischen Medien und die neuen sich derzeit kritisch beäugen. Sie sieht aber auch eine Menge Chancen, wenn sich 1.0-Welt und 2.0-Welt klug verbinden.

Es folgen viele bekannte Fakten und Thesen. Sie belegen in jedem Fall – die Frau weiß, wovon sie spricht. Und die piesakt die Verleger, die am Alten hängen.

Sie verspricht, die rechtliche Rahmensituation zu bewahren, die es den Medien erlaubt, zu prosperieren (keine weiteren Werbeverbote, Schutz von Urheberrechten) und verlangt im Gegenzug die Offenheit der Verleger, sich neuen Gegebenheiten zu stellen und neue Business-Modelle zu entwickeln.

Ich mag die Frau. Es folgt die Zusammenfassung. Morgen geht’s weiter.

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admin | Mittwoch, 14. März 2007 | 16:52
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Die Diskussion ohne Diskussion

Live vom Kongress Magazine Media 2.0 des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und der International Federation of the Periodical Press (FIPP) in Hannover.

In der nächsten Podiumsdiskussion geht es um neue digitale Plattformen. Moderieren wird Dharmash Mistry, Geschäftsführer von Emap Performance, UK. Seine Diskutanten:

Im Mittelpunkt steht zunächst die Übernahme der Kontrolle durch die Nutzer, die Wandlung von Push- zu Pull-Medien.

Mister Mistry hat zwar vor zehn Minuten seine Gesprächspartner auf die Bühne gebeten, redet seither aber eigentlich nur über seine eigene Firma und wie toll sie IP-TV macht. Ich nehme erstes Getuschel wahr. Vielleicht sollte der Referent einfach mal die vier Statisten neben ihm wahrnehmen.

Ah, so geht es weiter. Jetzt redet Giles Richter darüber, wie sein Unternehmen internationale Marken (wir haben mehr Kunden als Mitarbeiter) auf die Mobiltelefone der Zielgruppen bringt. Wenn es in dieser Geschwindigkeit weitergeht, haben bis zum geplanten Ende dieses Programmteils 4 der 5 Akteure ihre Geschäftsmodelle vorgestellt. Die Podiumsdiskussion findet dann wahrscheinlich Coffee-Break-begleitend statt.

Philippe Hautrive zeigt nun, wie Hachette, einer der wichtigsten Magazin-Distributoren weltweit (in Deutschland zum Beispiel mit der Ladenkette Relay aktiv), Magazine nun auch digital distribuiert. Online-Ausgaben zum Durchblättern, angereichert mit online-spezifischen Möglichkeiten.

Puh, ich hatte so Recht. Es sind noch 9 Minuten bis zur Mittagspause und Akihiko Shibata hat gerade erst angefangen, seine PowerPoint-Folien vorzulesen. Auch er digitalisiert Medien ganz super.

So, Christoph Witte hat nun kurz erklärt was er so in Sachen Mobile Media macht und was seine Leser von dem Thema halten. Die Veranstaltung ist 5 Minuten im Verzug und eine Podiumsdiskussion hat noch nicht stattgefunden. Aber die E-Paper-Version von PC Welt muss er noch zeigen. Und “Computerwoche TV”.

Kaffeepause.

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admin | Mittwoch, 14. März 2007 | 15:55
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Kommunikation bei Mercedes

Live vom Kongress Magazine Media 2.0 des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und der International Federation of the Periodical Press (FIPP) in Hannover.

Dr. Olaf Göttgens (Vice President, Brand-Communications Mercedes Car Group) erklärt nun die Kommunikation von Mercedes-Benz in der digitalen Ära.

Bestandsaufnahme zum Einstieg. Immer mehr Medien … Aufmerksamkeit verteilt sich stark … Internet wächst überproportional … user-generated content … User als Programmdirektoren … und so weiter.

Bestandsaufnahme im eigenen Haus. Die neue C-Klasse und ihre Markteinführung. Wahnsinnig aufwendig. Die Verkäufer müssen informiert, die Zielgruppen auf allen Kanälen bepuschelt werden. Insbesondere auf den neuen. Eigene Website, voll interaktiv, Präsenz in Second Life, Mobile Marketing in Kooperation mit Vodafone und Nokia.

Bei alledem sieht Göttgens einige Kernpunkte in Sachen Web 2.0. Kurz zusammengefasst:

Einbindung der Kunden in die Kommunikation. Und: Niemals die Communities unterschätzen. Insbesondere Blogs hat der Kommunikator auf dem Radar.

Und damit hat sich’s auch schon. Es folgen Fragen aus dem Publikum. In Schlagworten:
Budget-Split zwischen Off- und Online: Print bleibt stabil. Fernsehen verliert zugunsten der neuen Medien.

Oh, es bleibt bei einer Nachfrage.

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admin | Mittwoch, 14. März 2007 | 14:41
Live vor Ort | 1 Kommentar

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