Ja, es ist spät für einen Jahresrückblick. Doch auch junge Traditionen muss man pflegen. Und so blicken wir noch einmal zurück auf 2008 und schauen, welche Schmuddelblätter im vergangenen Jahr eingestellt worden sind. Interessanter Trend: Der Schlankheitswahn hat auch hier zugeschlagen. Auf Papier kommen Dicke nicht mehr an.

Im Januar 08 starben:

Ladies 40plusGirls privat

Reife Früchtchen

Mega Möpse

Scharfe Dicke

Im Februar starben:

Dicke Titten

Lustige Nachbarinnen

St. Pauli Mädchen ganz nah

Frauen im Doppelpack

Im März starben:

Hot - das Kontaktmagazin

Im Mai starben:

40 intim

Super Dick

Im Juni starben:

Hobby Sex

Reife Dicke

Sex Lust Laster

Sexy 40

Sex Welt

Deutschlands sexy Frauen

Im August starben:

Geile Girls

Hausfrauen Intimberichte

Im September starben:

Angel

Striptease Wives

Dick & drall

Dickerchen

Prall!

Im Oktober starb:

Super Titten

Zum Friedhof der Schmuddelblätter 2007.

Was sonst noch so eingestellt wurde: die Übersicht bei retromedia.de.

| Donnerstag, 08. Januar 2009 | 22:41
Todesanzeigen | 27 Kommentare


Meine Klugscheißer-Seele wird dieser Tage gestreichelt. Denn auch in Sachen eines tages lag ich nicht so falsch. Der SPIEGEL-Verlag startet das Magazin. Es liegt ab 9. September für 4,90 Euro am Kiosk. Zur späteren Gesichtswahrung kündigt man das Heft als “einmalige Testausgabe” an. Für den Fall, dass die Mitarbeiter KG mal wieder kalte Füße bekommt.

admin | Montag, 25. August 2008 | 21:18
Frisch vom Boulevard | 6 Kommentare


Ich freue mich selten über Magazin-Einstellung und über Insolvenzen noch weniger. Insofern nehme ich mal emotionslos zur Kenntnis, dass ich diese Wette so gut wie gewonnen habe. Das dem Trend glänzend hinterher produzierte Second Life Magazin gibt’s nicht mehr, für den Verlag wurde Insolvenz beantragt.

admin | Dienstag, 08. Juli 2008 | 11:24
Todesanzeigen | 9 Kommentare


Der SPIEGEL-Verlag hat ein Problem. Genau genommen zwei. Wohl und Wehe hängen an der Hamburger Brandstwiete in hohem Maße vom SPIEGEL ab. Ja, es gibt noch das Manager Magazin, es gibt den Harvard Business Manager und nicht zuletzt SPIEGEL TV, aber dann war es das auch. Sie Abhängigkeit von einem Produkt ist für kein Unternehmen gut. Würde eine konjunkturelle Delle das wirtschaftliche Ergebnis des Magazins schwächen, wäre der gesamte Verlag betroffen. Es gibt keine nennenswerten Standbeine, die ein Minus beim Flaggschiff ausgleichen könnten.

Diese Erkenntnis ist ebenso wenig originell wie neu. Das Management ist sich dessen schon seit mindestens einem Jahrzehnt bewusst. Aber da greift dann eben das zweite Problem. Der Verlag gehört mehrheitlich seinen eigenen Mitarbeitern. Das hat SPIEGEL-Gründer Rudolf Augstein einst so verfügt und später bitterlich bereut, nie aber rückgängig machen können.

Die Erträge des Verlages gelangen also in Form einer jährlichen Ausschüttung anteilig direkt auf die Gehaltszettel der Mitarbeiter. Nun haben Neugründungen im Magazingeschäft die unangenehme Begleiterscheinung, zunächst einmal Geld zu kosten. Drei bis fünf Jahre bis zur schwarzen Null sind wirklich nichts außergewöhnliches. Verluste über einen solchen Zeitraum machen sich aber in der Brieftasche der Mitarbeiter bemerkbar. Und während das SPIEGEL-Wirtschaftsressort ebenso wie die Kollegen des Manager Magazins gern ein Loblied auf langfristig angelegtes Management singt, darf man den Mitarbeitern in ihrer Gesamtheit durchaus kurzfristige Profitgier unterstellen. Denn Beweise gibt es genug.

brand eins ist das prominenteste. Nach gerade zwei Ausgaben des Heftes, das damals noch Econy hieß, bekamen sie kalte Füße und stellten es ein. Wie die Anfänger. Momo schaffte gar nicht erst den Sprung in den Markt (Im Text zu Momo habe ich das auch schon mal sehr ausführlich erzählt). Auch SPIEGEL Reporter gab ein recht kurzes Gastspiel.

Am Ende aber führt kein Weg an der Erkenntnis vorbei: Der SPIEGEL-Verlag braucht Diversifizierung. Ich finde, eines tages passt da perfekt ins Bild. Ich erwähnte ja, dass ich von einer Umsetzung des Portals in eine Printversion überzeugt bin. Und das sind die Gründe, die es aus meiner Sicht zwingend machen:

  1. einestages.de hat sich relativ schnell etabliert. Es gibt also eine Zielgruppe für diese Form des Geschichtenerzählens.
  2. Die starke redaktionelle Einbindung von nutzer-generierten Inhalten des Web-Portals wird es nicht für lau geben. Aber die Honorarkosten dürften deutlich unter SPIEGEL-Niveau liegen.
  3. Gleichsam beschreiten die Macher mit der Einbindung der Leser in die Heftproduktion einen für den klassischen Printmarkt im General-Interest-Segment neuen Weg. Das dürfte das öffentliche Interesse nennenswert verstärken und für eine gute start-begleitende PR sorgen.
  4. Historie ist zugleich bekanntermaßen eine der SPIEGEL-Stärken. Das Mutterheft kann die perfekte Werbeplattform für das Magazin bieten. In Print ebenso wie online.
  5. Gleichsam wäre eines tages perfekte Vermarktungsplattform für die inzwischen zahlreichen Historien-Publikationen wie Sonderhefte oder DVDs des SPIEGEL. Das Stichwort aus dem Buzzword-Bingo für Manager: Synergie-Effekte!
  6. eines tages wäre sicher kein Mega-Top-Seller, könnte aber eine solide Auflage im hohen fünf- oder niedrigen sechsstelligen Bereich liefern. Und damit schwarze Zahlen.
  7. Das Online-Portal bindet bereits eine interessierte Zielgruppe, die direkt zum Magazin hingeführt werden könnte. Dies in Verbindung mit den Werbe-Möglichkeiten des Mutterschiffs macht einen Großteil des Marketings über die eigenen Objekte möglich, spart also Kosten.
  8. Das wiederum macht auch die Investition überschaubarer. Das Projekt ließe sich den Mitarbeitern damit besser verkaufen als ein großes Objekt, für dass es diese Marketing-Basis im eigenen Haus nicht gäbe.
  9. Letztlich sind zwei bis drei kleine Beiboote ebenso wertvoll wie ein Top-Seller aus dem gleichen Haus.
  10. Mit Bastian Sick hat Matthias Müller von Blumencron selbst das beste Beispiel ins Feld geführt. Zwiebelfisch war eine kleine Netzkolumne für Sprachfetischisten. Inzwischen wurden drei Millionen Bücher verkauft und Sick füllt ganze Hallen, um seine Klugscheißereien unters Volk zu bringen. Auch hier stehen dem großen Erfolg überschaubare Investitionen gegenüber.

Oder anders: Die wären schön blöd, es nicht zu versuchen.

admin | Dienstag, 03. Juni 2008 | 23:18
Aus berufenem Munde | 7 Kommentare


Ist jemals ein Chefredakteur nach seinem Abgang offiziell so mit Gülle übergossen worden wie Lisa Ortgies nach Ihrer Trennung von Emma? Zumindest in den letzten 14 Jahren kann ich mich nicht daran erinnern. Dabei ist das gar keine Frage von Schuld. Es ist schlicht eine Frage der Souveränität. Und Alice Schwarzer hat davon erschreckend wenig.

Für jene, die das in den letzten Tagen nicht verfolgt haben, die Kurz-Zusammenfassung. Im Dezember gab Alice Schwarzer bekannt, sich aus dem operativen Geschäft der von ihr gegründeten Emma zurückzuziehen. An ihrer Stelle sollte Lisa Ortgies, bis dahin Moderatorin der WDR-Sendung frau.tv, die Chefredaktion übernehmen.

Das lief wohl alles nicht so wie geplant, man trennte sich. Ortgies ließ im SPIEGEL wissen, sie habe sich mit ihren Ideen nicht gegen Schwarzer durchsetzen, “keinen konzeptionellen Vorschlag und keines der Themen für die ich angetreten bin, verwirklichen können”. Ja nun, das ist eben manchmal so. Mitarbeiter verlassen Unternehmen und geben dann nicht das beste Zeugnis für ihren Ex-Arbeitgeber ab.

Bereits im SPIEGEL wurde Alice Schwarzer jedoch damit zitiert, dass Ortgies ihren Arbeitsantritt “wegen familiärer Verpflichtungen – sie nannte explizit ‘Kinder in Hamburg’ und einen ‘kranken Vater’ – mehrfach verschob”. Für die Verlegerin einer feministischen Frauenzeitschrift durchaus ein schwieriges Zitat.

Was macht nun aber die Emma-Redaktion? Klassisch hätte es eine Pressemitteilung gegeben, in der man mitteilt, es gebe unterschiedliche Auffassungen über die Ausrichtung des Blattes, jedoch keine persönlichen Gründe und fertig ist die Laube.

Aber nein. Alice Schwarzer teilt nun richtig aus und lässt die Welt per Pressemitteilung wissen, Lisa Ortgies sei “nicht für die umfassende Verantwortung einer Chefredakteurin” geeignet. Autsch! Volle Breitseite. Was auch immer Frau Ortgies zur Trennung beigetragen haben mag – sie ist von nun an das Opfer. Denn ein solches Nachtreten des Arbeitgebers, zumal derart öffentlich, ist gegen jeden Anstand.

Entsprechend sehen die Pressemeldungen und Leser-Reaktionen aus. Nicht zuletzt im Emma-Online-Forum wird leidenschaftlich debattiert. Und was passiert in der Emma-Redaktion? Einsicht, Wunden lecken, Mund halten, entschuldigen? Pah!

Die “Emmas”, also die gesamte Redaktion, teilt nun öffentlich “in eigener Sache” mit:

[...] Wir alle hatten darum ab Mitte Mai kaum noch Hoffnung, dass Lisa Ortgies in Zukunft die Verantwortung einer Chefredakteurin von EMMA würde schultern können. Darum haben wir mit Alice gesprochen und ihr gesagt: „Es geht mit Lisa so nicht weiter. Da müsste sich ganz viel ändern, wenn sie wirklich die Verantwortung für die Chefredaktion übernehmen soll.“ Wir hatten allerdings gehofft, dass selbst im Falle einer Trennung Lisa weiter für uns schreibt und sich aktiv in EMMA einbringt (dies vor allem in ihren Spezialgebieten Familie und Beruf).

Es ist vor diesem Hintergrund für uns besonders abwegig, dass Lisa Ortgies nun in der Öffentlichkeit versucht, die Trennung mit einem Konflikt zwischen ihr und Alice zu begründen. Denn von uns allen hat Alice sich am meisten gewünscht, die Chefredaktion in kompetente Hände legen zu können! [...]

Es geht also noch peinlicher. Aber selbst diesem Dokument des Grauens setzen die Damen noch einen drauf. Als handle es sich um einen Staatsakt, veröffentlichen sie ein dreiseitiges PDF-Dokument “Chronologie der Ereignisse”, in dem der Fall noch einmal richtig breitgetreten wird. Ergänzt um ein weiteres PDF – eine gemeinsame “Erklärung zur einvernehmlichen Trennung”, zu deren Unterschrift man Ortgies bringen wollte.

Das ist alles wirklich widerlich. Man steht daneben und staunt, wie eine gestandene Verlegerin derart die Contenance verlieren kann. Und wer sich wohl als nächstes an das Amt wagen wird.

admin | Dienstag, 03. Juni 2008 | 16:19
Frisch vom Boulevard | 11 Kommentare


Ich würde vielleicht sogar wetten.

So lange ist einestages.de, das user-generated Geschichts-Portal vom SPIEGEL, noch nicht am Start. Aber es scheint, als seien die Verlags-Verantwortlichen nicht nur offiziell zufrieden mit der Entwicklung der Plattform.

Matthias Müller von Blumencron, seit Februar einer der beiden SPIEGEL-Chefredakteure, reagierte heute jedenfalls sehr nervös auf die Frage nach einer Print-Ausgabe von einestages. Gefragt hatte Noch-Brigitte-Verlagsleiterin Julia Jäkel im Rahmen des Mediendialogs Hamburg. Und Blumencron wollte sich nicht in die Karten gucken lassen, antwortete allerdings auch nicht sehr souverän. Am Ende rang er sich zu der Bemerkung durch “Wir denken immer über eine Menge Dinge nach.”

Um dann von Bastian Sick zu erzählen. Der Zwiebelfischer habe aus seiner Online-Kolumne heraus inzwischen mehr als drei Millionen Bücher verkauft. Und damit lieferte der SPIEGEL-Chef nach einer durchschaubaren Umschiffung der Frage einen guten Grund, es zu versuchen.

Ich rechne fest mit wenigstens einer Nullnummer, und immer noch sehr fest mit einem Sonderheft eines tages, dass dann im Erfolgsfall sehr schnell regelmäßig erscheinen wird.

admin | Montag, 02. Juni 2008 | 19:01
Frisch vom Boulevard | 2 Kommentare


Nach dieser Pressemitteilung erübrigt sich die Frage wohl, wer als nächstes ran möchte:

30.05.2008: PRESSEERKLÄRUNG

Die EMMA-Redaktion gibt bekannt, dass sie die Phase der Einarbeitung von Lisa Ortgies in die Chefredaktion nach zwei Monaten beendet.

Zu unserem Bedauern eignet sich die Kollegin – die wir als Autorin weiterhin sehr schätzen und gerne als redaktionelle Mitarbeiterin mit Standort Hamburg gewonnen hätten – nicht für die umfassende Verantwortung einer Chefredakteurin.

Dies hätten wir selbstverständlich lieber intern und kollegial geregelt, reagieren jedoch hiermit auf den für uns unerwarteten und überraschenden gestrigen Schritt von Frau Ortgies in die Öffentlichkeit.

Im Interesse von Lisa Ortgies wird es hierzu keine weitere Stellungnahme von EMMA geben.

Alice Schwarzer
Köln, 30. Mai 2008

| Freitag, 30. Mai 2008 | 15:01
Frisch vom Boulevard | 5 Kommentare


bunte.jpg

Es ist eine harte Zeit für Klatschzeitschriften. Den schnellen Klatsch hole ich mir zumindest meist im Internet. Gibt ja genügend tolle Klatschblogs da draußen, die nicht nur heiße News aus der Promiwelt liefern, sondern auch tolle Fotos. Und so stehen die Zeitschriften da draußen vor der Aufgabe, Nachrichten noch einmal ganz besonders schön aufzuschreiben, Fotos mit abgefahrenden Bildunterschriften zu betexten. Manchmal gelingt dies. Manchmal eben nicht.

Die aktuelle Titelstory der “Bunten” ist ein schönes Beispiel dafür, wie man es nicht tun sollte. Denn Chefredakteurin Patricia Riekel hat sich dafür entschieden, das frisch vermählte Paar Helmut und Maike als Titelbild zu drucken. Wir erinnern uns. Am Dienstag meldet die “Rheinpfalz”, dass Altkanzler Helmut Kohl seine Maike bereits am Donnerstag im Heidelberger Krankenhaus geehelicht hat. Am Mittwoch gibt’s den großen Bericht des Trauzeugen Kai Diekmann. Mit Fotos von Daniel Biskup.

Und wie erzählt die “Bunte” die Geschichte des Liebespaares? Schafft sie es, irgendeinen Mehrwert (Tolle Fotos, tolle Worte, tolle Stimmen) zu bringen? Die Antwort ist einfach: nein. Sie druckt nämlich die Fotos von Daniel Biskup einfach noch einmal, dazu ein kleiner Text, der langweilig ist. Mehr Fakten gab’s vom Trauzeugen. Und natürlich gab es auch in “Bunte” keine Antwort auf die Frage, warum Helmut Kohl vom Cover so aussieht, als ob er von der Welt um ihn herum nicht mehr allzu viel mitbekommt. Auch nichts zu seinem Gesundheitszustand. Wahrscheinlich hätte man die Fotos sonst nicht drucken dürfen.

Doch glücklicherweise ging es nicht nur um Kohl. Es gab nämlich auch noch ein paar Interviews. Eins mit Natascha Kampusch, eins mit Torsten Frings. Die hab ich dann doch gerne gelesen.

| Freitag, 16. Mai 2008 | 23:06
Zeitschriften im Test | 5 Kommentare


brandeins.jpg

“Brand eins” ist eine seltsame Zeitschrift. Denn obwohl ich wirklich regelmäßig die mehr als acht Euro ausgebe, um die vielen Artikel rund um die Wirtschaft zu lesen, schaffe ich es so gut wie nie, auch wirklich alles zu lesen. Meistens läuft das so ab: Ich kaufe die Zeitschrift, lese einen Artikel (So wie in der letzten Ausgabe den Text über “Lego”) und dann lege ich sie beiseite und denke nach. Und wenn ich fertig gedacht habe, mache ich meistens erstmal was anderes, das Heft gerät in Vergessenheit. Wenn ich dann am Zeitschriftenkiosk sehe, dass schon wieder eine neue “Brand eins” gibt, kaufe ich sie mir. Und das Spiel beginnt von vorn.

Lustigerweise war es diesmal anders. Also fast. Denn trotz der großen Konkurrenz am Bremer Hauptbahnhof (Es gab auch noch “Engel” für nur 4,30 Euro) entschied ich mich für “Brand eins” (und den “Weserkurier” zur Konkurrenzbeobachtung). Und begann diesmal, kurz nachdem ich Platz genommen hatte, gleich mit dem Lesen.

Dabei fiel mir eines auf: Gleich zu Beginn musste ich Texte lesen, die so wahnsinnig schlecht geschrieben waren, dass es mich gruselte. War das schon immer so? Schlecht redigiert, dröge – viel schlimmer geht’s im “Handelsblatt” auch nicht zu, dachte ich. Doch wenig später wurde ich versöhnt.

Denn auch wenn die Texte vom Stil diesmal nicht die besten waren: Schlauer wurde ich. Ich lernte was über den Markt von Fleurop, las etwas über Ex-Tyco-Chef Dennis Kozlowski. Ich mochte auch die Geschichte über den Subventionswahn. Große Freude bereitete mir der Text über den Kampf von einem Polizisten gegen die Kaffeefahrtenmafia und Uneinsichtigkeit alter Damen, die für eine kleine Reise bei Kaffee und Kuchen auch gerne mal beschissen werden. Und dann waren da noch die Texte über seltsamen Verbraucherschutz, die Solarindustrie, den Allianz-Schadensregulierer und die Flut an Insolvenzverwaltern.

Wer Lust hat, sollte jetzt noch schnell einen Blick ins Inhaltsverzeichnis werfen und schauen, was dann noch übrig bleibt. Bin gespannt, wann “Capital” und Co. mir so viele interessante Wirtschaftsgeschichten in einem Heft bieten können.

| Montag, 21. April 2008 | 23:09
Zeitschriften im Test | 7 Kommentare


Angefangen hat alles damit, dass ein paar Verlage auch so erfolgreich sein wollten wie Springer mit seiner “Bild der Frau“. Und herausgekommen sind diese Magazine, denen sich das SZ Magazin mal gewidmet hat. Alle schön anzusehen. Und die Diäten, die helfen natürlich.
Garantiert!

| Sonntag, 20. April 2008 | 13:11
Frisch vom Boulevard | 3 Kommentare


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